Manchmal denken wir, für ein echtes Projekt bräuchte man eine riesige Werkstatt, teure Maschinen und ein riesiges Budget. Ich sehe das anders. In meiner Apfelbaumwerkstatt verfolge ich eine Philosophie, die beweist: Kreativität braucht keinen Luxus, sie braucht nur einen Anfang.

Was ist ein Apfelkorb?

Die Regeln sind denkbar einfach und für jeden machbar:

  1. Der Apfelkorb-Check: Alles Material, das du für die Umsetzung brauchst, passt in einen ganz normalen Einkaufskorb. Wenn es nicht hineinpasst, ist es (noch) kein Apfelkorb.
  2. Die 50/20-Regel: Das Startkapital liegt bei maximal 50 €. Danach dürfen die laufenden Kosten 20 € im Monat nicht übersteigen. So bleibt das Hobby ein Vergnügen und keine finanzielle Last.
  3. Werkzeuge von heute: Wir nutzen das, was sowieso da ist. Ein Handy, ein Computer und Internetzugang – kombiniert mit einfachem Hausrat – sind unsere Hightech-Ausrüstung.
  4. Machen ist wie Wollen, nur krasser: Hier wird nicht nur theoretisiert. Im Vordergrund steht die praktische Arbeit. Am Ende des Tages wollen wir etwas in den Händen halten.
  5. Freie Software: Freiheit ist ein Gut von unschätzbarem Wert. Wir nutzen freie Software, die ohne Lizenzgebühren nutzbar sind. Wir benennen die von uns genutzte Software, um den Entwicklern unseren Respekt zu zeigen. Unsere Projekte veröffentlichen wir unter einer Lizenz, die unsere kreative Arbeit allen ohne Kosten zugänglich macht.

Es geht darum, aus den kleinen Dingen, die uns der Alltag bietet, etwas wachsen zu lassen – genau wie bei einem Apfelbaum. Hier dafür ein Beispiel, eine Sockenpuppe mit einem Materialaufwand von 5,-€ erstellt. Unter Nutzung von freier Software wurde das nachfolgende Video erstellt.

Die Philosophie der Apfelkorb-Macher
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