dieses Geschichtenlied handelt vom Apfelbaum im Mittelalter. Ich habe mir überlegt, wie die Ernährung in den Burgen des Mittelalters gewesen sein mag. Mir ist bewusst, dass es große Unterschiede zwischen den einfachen Mägden und Knechten der Burgbesatzung und ihrer Herrschaft gab.

Hier ein Überblick über die Ernährung der Herrschaft. Dabei habe ich mich auf das „Capitulare de villis” gestützt. Dieses wurde unter Karl dem Großen verfasst und sollte sicherstellen, dass in seinen Pfalzen genügend Vorräte in entsprechender Qualität vorhanden waren. In der Aufzählung der vorrätig zu haltenden Lebensmittel wurde natürlich auch der Apfel erwähnt!

Im lateinischen Originaldokument wird er unter der Bezeichnung „malos (Äpfel)“ aufgeführt. Interessanterweise wurden damals bereits verschiedene Sorten unterschieden, da die Verordnung den Anbau verschiedener Apfelsorten vorschrieb, darunter:

Karl der Große legte großen Wert darauf, dass neben Heilkräutern und Gemüse auch eine Vielzahl verschiedener Obstsorten zur Versorgung der Pfalzen vorhanden war, um die Ernährung zu sichern und die Haltbarkeit der Vorräte zu gewährleisten (etwa durch Lageräpfel oder Most).

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Apfelbaum im Mittelalter
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